Henning Schmidtke im Mauerwerk

Mehr Applaus geht nicht! Henning Schmidtke hat es auch im Mauerwerk in Herrenberg geschafft die Stimmung bis zum letzten Ton auf höchstem Niveau zu halten.

Der aus TV und Radio bekannte Kabarettist präsentierte sein aktuelles Programm „no Wumme no Cry“ in voller Länge über knapp zwei Stunden einem begeisterten Herrenberger Publikum. „Herrenberg ist aufmerksam, kapiert schnell und ist begeisterungsfähig“ beschreibt Henning Schmidtke sein Publikum nach der Show. Im Frühjar 2014 möchte er gerne mit seinem neuen Programm wieder ins Mauerwerk kommen.

Das zentrale Thema Gewalt zieht sich immer wieder durch sein Programm. Sei es der oft leichtfertige Umgang der amerikanischen Polizisten mit der Waffe, die schnell „… ins Schwarze teffen“ oder die Gewalt in Kinderliedern und -Reimen. Wer soll schon verstehen, warum der Mops zu Brei geschlagen wird, nur weil er dem Koch ein Ei gestohlen hat!? „nur wegen einem Ei- das muss man sich mal vorstellen“.

Scharf und bissig sind nicht nur seine Texte und Geschichten, sondern auch seine Musik. Am Klavier und mit seiner Stimme beherrscht er die komplette Range von Klassik über Schlager und Pop bis hin zum Rap. Dabei nimmt er auch die Musikgrössen, wie Udo Lindenberg und Herbert Grönemeyer unter die Lupe und interpretiert mit eigenen Texten die bekannten Stücke.

Mit der Aufforderung auch mal Mc Donalds zu boykottieren und dafür nach einem simplen, einfachen Stück Brot mit Butter  zu greifen, gab es noch einen Rapsong der besonderen Art.

Henning Schmidtke – den Namen werden wir nicht nur im Mauerwerk noch öfter hören.